Spielbericht 1. Mannschaft 18. Spieltag
Zum Auftakt nach der Winterpause empfingen die Gebersdorfer Jungs am heimischen Neumühlweg die neuformierte Mannschaft vom SSV Elektra Hellas.
Von Anfang an agierten die Hausherren sehr ballsicher und abwartend, warteten Geduldig auf Lücken und Räume in der Hintermannschaft der Hellenen. Die Gäste agierten in Halbzeit eins oft nur mit langen Bällen und konnten kaum Gefahr entwickeln.
Bezeichnend für die erste Hälfte war,dass sowohl Heim als auch Gast nach Eckbällen für ein bisschen Aufregung sorgen sollte. Die SpVgg machte es nach einer einstudierten Variante, die kurz vorm Einschlag geklärt wurde, die Hellenen dachten sich "warum den nicht direkt?".
Eine dieser Ecken der Gäste fing Keeper Petersen stark ab, schlug direkt das Spielgerät auf den linken Flügel und "Lightning McWeidinger" zog das Tempo an, überlief seinen Gegenspieler und vollstreckte ins rechte untere Eck(26.). Bis zur Halbzeit blieben Chancen Mangelware, nur die Mannen vom Neumühlweg überließen den "Griechen" plötzlich das Geschehen, arbeiteten nicht mehr komplett gegen den Ball und somit war es Stoßstürmer Kekelos, der kurz vor der Halbzeit nochmal eine Unachtsamkeit der Heimelf fast bestrafen konnte.
Wer sich im zweiten Durchgang mehr Tempo erhofft hatte, wurde nicht enttäuscht. Die Gäste aber begangen nur kurz etwas offensiver, aber ein Ball in die Schnittstelle der IV ersprintete sich Regnet und legte sich den Ball am gegnerischen Tormann vorbei, dem nichts mehr anderes übrig blieb als den heranstürmenden Mittelfeldmotor umzureißen. Der SR bewies sehr starkes Fingerspitzengefühl und ließ die Karte stecken, Abwehrchef Winkler bedankte sich mit einem Elfmeter Marke Unhaltbar, 2-0 nach 53 Minuten.
Diese Führung weckte Hellas auf, sie rannten unermüdlich an, aber Petersen, Winkler und Co. verteidigten unermüdlich und ermöglichten ihren Vorderleuten einige tolle Kontermöglichkeiten die allesamt sehr unsauber und unentschlossen zu Ende gespielt wurden.
In der 81.Minute hat der Abwehrverbund der Gebersdorfer die einzige Schwächephase. Als ein eigentlich geklärter Ball nochmal scharf wurde und Iordanis zwei Meter im Abseits war, die Abwehr aber auf den Schiedsrichter Pfiff warteten und eben dieser Iordanis von rechts mit seinem linken Fuss den Ball über Petersen ins Tor hämmerte.
In der Nachspielzeit versuchten die Gäste gar die Ecke der Heimelf zu kopieren, doch Regnet köpfte den Gewaltschuss über den Fangzaun, Petersen flog schon in die richtige Ecke und wäre mit der Parade des Jahrhunderts ebenfalls da gewesen.
Insgesamt war es nach intensiven und kurzweiligen Trainingswochen ein gelungener Start, bei dem schon ansatzweise Schwachpunkte aus der Hinrunde abgearbeitet wurden.
Nächsten Sonntag zur ungewohnten Uhrzeit geht's nach Deutenbach um sich für die unglückliche Hinspiel Niederlage zu revanchieren.
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