Spielbericht 2. Mannschaft 18. Spieltag
Im Kampf um den Relegationsplatz versuchten die Hausherren von Anfang an Druck zu machen und den Gegner vom eigenen Strafraum fernzuhalten, doch auch die Gäste aus Stadeln hatten sich für den Rückrundenauftakt einiges vorgenommen. So neutralisierten sich beide Teams in den ersten 20 Minuten im Mittelfeld. Auch die jeweils ersten Ecken beider Teams brachten nichts ein, wobei Thomas Laufkötters Abschluss nach einer einstudierten Variante von den Stadelnern geradeso nochmal von der Linie gekratzt wurde. In der 34. Minute gingen die Gäste ein wenig überraschend durch ein Eigentor in Führung. Die Partie nahm nun ein wenig an Fahrt auf, so dass der souverän leitende Schiedsrichter Kotik auf beiden Seiten die ersten gelben Karten verteilen musste. Kurz vor der Halbzeit fasste sich Tobias Pekarek dann ein Herz und zog aus knapp 30m einfach mal ab. Der für den Gästekeeper unhaltbare Aufsetzer markierte den 1:1 Pausenstand.
In Halbzeit 2 erspielten sich die Gastgeber mehr und mehr ein Feldübergewicht. So konnte sich Alber Altay mehrfach auf der rechten Seite durchsetzen und für hochprozentige Torchancen sorgen. In Minute 78 war Gästekeeper Hartmann schon geschlagen, doch sein Innenverteidiger konnte Patrick Mühlbauers Lupfer noch auf der Torlinie klären. 10 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit geriet Stadeln auch noch in Unterzahl, nachdem Kevin Henneberger nach einem rüden Foul an Tobias Pekarek vom Schiedsrichter für 10 Minuten zum abkühlen auf die Bank geschickt wurde. Die SpVgg drückte weiter und versuchte den Vorteil in zählbares umzumünzen. Jedoch scheiterte die Offensive mehrfach z.T. an sich selber sowie an der leidenschaftlich kämpfenden Abwehr der Gäste. So kam es wie es kommen musste: die alte Fußballweisheit „wenn du die Dinger vorne nicht machst, kriegst du sie hinten rein“ - sollte sich für die SpVgg auf die bitterste Art und Weise bestätigen. Die Nachspielzeit gehörte eindeutig den Gästen aus Stadeln. Zunächst konnte Keeper Kevin Eiser mit einer Glanzparade den 1:1 Stand sichern. Die darauffolgende Ecke in der 3. Minute der Nachspielzeit konnte die Heimabwehr nicht richtig klären. Das daraus resultierende Durcheinander im Strafraum konnte Timo Knapp nutzen und zum vielumjubelden 1:2 Endstand einnetzen.
Die Gelb-Rote Karte für den Stadelner Jonas Hirsekorn 30 Sekunden vor Schluss wegen Zeitspiels war nur noch eine Randnotiz.
Stadeln fährt wichtige 3 Punkte im Aufstiegskampf ein, während die SpVgg Nürnberg sich selbst erst mal aus dem Rennen um Platz 2 nimmt und vorerst als Verfolger agieren muss.
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